Das Leib-Seele Problem – Eine phänomenologische Lösung
| Thema: | Das Leib-Seele-Problem – Eine phänomenologische Lösung |
|---|---|
| Adressatenkreis: | Präsenzveranstaltung des Lehrgebiets Philosophie III |
| Ort: | Hagen |
| Adresse: | Universitätsstraße 21, AVZ, 1. Etage, Raum B 121 (Senatssaal) |
| Termin: | 10.11.2006 bis 11.11.2006 |
| Seminarleitung: | Prof. Dr. Annemarie Gethmann-Siefert |
| Auskunft erteilen: | Prof. Dr. Annemarie Gethmann-Siefert (02331) 987-2740 Christoph Düchting (02331) 987-2791 |
„Das Leib-Seele Problem – Eine phänomenologische Lösung“
10. und 11. November 2006
Hagen, Universitätsstr. 21, AVZ, 1. Geschoss, Raum B121 (Senatssaal)
Freitag, 10.11.2006
17.15 – 18:00 Uhr Einführung: Leibliche Existenz
Vortrag und Diskussion
(Professor Dr. A. Gethmann-Siefert)
18.30 – 19.30 Uhr Merleau-Pontys Ansatz der Anthropologie
Referat: NN
19:30 – 20:30 Uhr Merleau-Pontys Bestimmung der Leiblichkeit in den Arbeitsnotizen (Referat zu Merleau-Ponty: Ursprung der Wahrheit. In: ders. Das Sichtbare und das Unsichtbare, a.a.o. 215 – 236).
20:30 – 21:30 Uhr Diskussion des Textes
Samstag, 11.11.2006
9:00 Uhr Merleau-Pontys Unterscheidung von phänomenalem Leib und objektivem Körper
(Referat zu Merleau-Ponty: Die Verflechtung – der Chiasmus. In: ders. Das Sichtbare und das Unsichtbare, a.a.o.172 - 212.
10:15 – 11:00 Uhr Diskussion des Textes
11:15 – 12:00 Uhr Referat zu: Martin Heidegger: § 10. Die Abgrenzung der Daseinsanalytik gegen Anthropologie, Psychologie und Biologie, in: Sein und Zeit, Frankfurt am Main 1977, 45-50.
12:00 – 13:00 Uhr Textdiskussion
14:30 – 15:15 Uhr Referat zu: Martin Heidegger: Die Grundlegung der Metaphysik in einer Wiederholung, vierter Abschnitt, in: Kant und das Problem der Metaphysik, Frankfurt am Main 41973, 204-218.
15:30 – 16:15 Uhr Textdiskussion
16:15 – 17:00 Uhr Oskar Beckers existentiale Anthropologie
(Professor Dr. A. Gethmann-Siefert)
17:30 – 18:30 Uhr Abschlussdiskussion und Beratung zu Hausarbeiten
Seminarbeschreibung:
In der gegenwärtigen Diskussion um Ansatz, Methode und Erkenntnisziel der Anthropologiehaben eindeutig naturwissenschaftlich orientierte Konzepte den Vorrang. Die Bestimmung des Menschen aus der Beobachterperspektive nimmt für sich in Anspruch, die einzig rationale zu sein; das „neue Menschenbild“, das die Neurowissenschaften aus ihren Ergebnissen extrapolieren, soll die bisherigen Alltags- und wissenschaftlichen Verständnisse auf die einzig tragfähige Basis naturwissenschaft-lichen Wissens stellen.
Ansätze der Anthropologie, die den Menschen als ganzen bestimmen, verlieren demgegenüber an Kredit. Es scheint, als bleibe die Bestimmung des Menschen aus der Vollzugsperspektive methodisch unausgewiesen, damit unwissenschaftlich und irrational.
Durch die Diskussion der Texte von M. Merleau-Ponty und M. Heidegger wird in diesem Seminar exemplarisch die Möglichkeit und Durchführbarkeit einer Anthropologiegeprüft, die nicht aus der Beobachterperspektive (third-person view), sondern aus der Vollzugsperspektive (first-person view) entwickelt wird.
Textgrundlage:
- Maurice Merleau-Ponty: Das Sichtbare und das Unsichtbare. München 31986, 172-203;
215 – 236. - Martin Heidegger: § 10. Die Abgrenzung der Daseinsanalytik gegen Anthropologie, Psychologie und Biologie, in: Sein und Zeit, Frankfurt am Main 1977, 45-50.
- Martin Heidegger: Die Grundlegung der Metaphysik in einer Wiederholung, vierter Abschnitt, in: Kant und das Problem der Metaphysik, Frankfurt am Main 41973, 204-218.
Referate zu den Texten sind als Vorbereitung der Diskussion erwünscht.
Auskunft erteilt Herr Düchting, Sekretariat PhilosophieIII,
Prof. Dr. Annemarie Gethmann-Siefert
(02331) 987-2740