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25 janvier 2006

Corps et Normativité, 3-5 Février Univ de Flensburg

Internationale Konferenz „Körper und Normativität“

3.-5. Februar 2006 an der Universität Flensburg

Ort: Raum C 113/114 der Fachhochschule Flensburg

Organisation: Prof. Dr. Anne Reichold, Dr. Pascal Delhom (Flensburg)

Philosophische Abhandlungen über den Körper stehen seit den Anfängen der Philosophie im Kontext ontologischer Fragestellungen zum Verhältnis von Geist und Körper. Diese Bedeutung des Körpers ist rein deskriptiv und lässt ihn in ethisch-normativer Hinsicht gänzlich unbestimmt. Sobald wir aber vom menschlichen – und in einem bestimmten Maß auch vom animalischen – Körper sprechen, beinhaltet dieser Körperbegriff neben deskriptiven auch normative Bedeutungselemente. Der lebendige Körper, der einem Lebewesen eigen ist, der Leib, scheint in der bloßen Deskription nicht ganz erfasst zu werden. In welchem Sinn aber kann man von einer Normativität des Körpers sprechen? Dieser Frage gehen die Vortragenden der Konferenz vor dem Hintergrund unterschiedlicher philosophischer Traditionen nach.

Tagungsprogramm

Freitag, 03. 02. 2005

11.00   Begrüßung der Teilnehmer/innen (Anne Reichold, Pascal Delhom)

Erste Annäherung: Körper und Normativität

11.30   Elisabeth List (Graz): „Die Ethik und das Lebendige. Die Frage nach der Normativität des Leibes aus der Sicht einer Theorie des Lebendigen.“

13.00   Mittagessen

14.30   Gabrielle Hiltmann (Basel): „Der Körper-Leib als Institution – Überlegungen zur Frage der Situierung von Normativität“

Normativität zwischen Körper und Leib

15.45   Hilge Landweer (Berlin): „Zum Verhältnis von Deskription, Normen und Leib“

17.00   Pause

17.30   Käte Meyer-Drawe (Bochum): „Welt ohne Widerstreit? Zur Tragweite transhumanistischer Visionen“

Samstag, 04, 02. 2005

Zum Verhältnis von Körper und Seele

09.00   Michael Spang (Dresden): „Der Körper und das Gute. Körperbegriffe in Platons Symposion“.

10.15   Ralf Stoecker (Potsdam): „Der menschliche Körper ist das beste Bild der menschlichen Seele“

11.30   Pause

11.45   Natalie Depraz (Paris): „Die Luzidität des Körpers bei anomalen Subjekten (das Tier, das Kind, der Wahnsinnige und der Fremde). Die transzendentale Phänomenologie im

Gespräch mit empirischen Disziplinen“

13.15   Mittagessen

Soziale und politische Dimensionen des Körpers

14:30   Hauke Brunkhorst (Flensburg): „Folter, Würde und repressiver Liberalismus“

15:45   Karl Mertens (Würzburg): „Die soziale Konstitution des Körpers und seiner ethischen Bedeutung“

17:00   Pause

17.30   Christina Schües (Vechta): „Das leibliche Selbst in der zweiten Person“

Sonntag, 05. 02. 2005

Gefühle und Normativität

09:00   Bernhard Waldenfels (Bochum): „Der leibliche Ort der Gefühle“

10:15   Christoph Holzhey (Siegen): „Antigone mit Lacan: zur Normativität des Lustprinzips und dessen moralischen Jenseits“

11:30   Pause

11:45       Barbara Duden (Hannover): Was geschieht, wenn das ´Alltags-Gen` zum somatischen Referenten des ´ich` und ´Du` wird?“

13:00   Abschluss

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